Aktuelles Thema - Darf ich den

Bootsnamen ändern?

Gerade beim Gebrauchtbootkauf kann es vorkommen, dass zwar das Boot den Vorstellungen entspricht, aber der vom Vorbesitzer gewählte Bootsname nicht gefällt. Passagierschiffe müssen in der Schweiz einen Namen tragen, welcher im entsprechenden Binnenschifffahrtsregister eingetragen wird. Für Boote und Yachten hingegen, wird von den kantonalen Schifffahrtsämtern ein Kontrollschild als offizielle Registernummer vergeben. Eine Namensgebungspflicht entfällt, und einer allfälligen Namensänderung steht zumindest aus rechtlicher Sicht nichts im Weg, wobei es bei der Wahl des (neuen) Namens weder Regeln noch Einschränkungen gibt. Allerdings wird die Seefahrt und Segeln bis heute von alten Bräuchen geprägt, die Ihren Ursprung oft in der Angst der Menschen vor dem Meer haben. Davon zeugen auch zahlreiche Beiträge in einschlägigen Foren, welche von einer Umbenennung eines Bootes abraten, da dies Unglück bringen soll. Und wenn schon, müssten dabei spezielle Rituale befolgt werden. Dass umbenannte Schiffe in der Vergangenheit eher Gefahr liefen, in Schwierigkeiten zu geraten und damit diesen Aberglauben nährten ist wohl auch in der Tatsache begründet, dass das Schiff zum Zeitpunkt des Eignerwechsels und der folgenden Umbenennung bereits ein gewisses Alter mit entsprechender Materialabnützung erreicht hat, und zudem der neue Kapitän / die Mannschaft mit dessen Eigenheiten zu Beginn noch wenig vertraut waren. Gerade In der kommerziellen Schifffahrt ist es heutzutage jedoch weit verbreitet, Schiffe nach einem Eignerwechsel umzubenennen. Und auch Freizeitkapitäne nennen ihr neues gebrauchtes Boot häufig um, wenn sie keinen Bezug zum Namen haben, während die Traditionalisten unter Ihnen am ursprünglichen Namen festhalten und höchstens dessen Schriftzug erneuern. Doch auch für die Schiffstaufe gibt es altüberlieferte Rituale und ein bekanntes Beispiel, was passieren kann, wenn man diese nicht einhält: ES wurde nicht für nötig gehalten, die sowieso “praktisch unsinkbare“ „Titanic“ zu taufen. Ihr Schicksal ist bekannt. Die Schiffstaufe ist ein feierlicher Akt. Bereits seit dem vierten Jahrhundert vor Christus gibt es Schiffstaufen. Damals galten diese als Besänftigungsmittel der Götter mit dem Ziel, dass die Schiffe während der Seereise unversehrt blieben. Beim Taufakt wird dem Schiff sein Name verliehen und in großen Teilen der Welt eine Flasche Sekt oder Champagner – als eine Art moderne „Opfergabe“ am Schiffsrumpf zerschlagen. Es spricht nichts dagegen, an einer allenfalls auch abgewandelten Zeremonie bei der Umbenennung eines Motor- oder Segelbootes festzuhalten, denn dieser Zeitpunkt markiert einen Neubeginn für das Boot und dessen Eigner mit hoffentlich vielen schönen und entspannenden Momenten auf dem Wasser.

Weiterführende Informationen zum Thema: Wie komme ich zur

professionellen Bootsbeschriftung?

Wer den Namen des eigenen Bootes auf dem Rumpf anbringen möchte, stösst schnell auf ein Problem: Wo kriegt man die Buchstaben her?. Zwar gibt es im Hobbymarkt Klebebuchstaben verschiedener Grösse, doch wirklich toll sieht eine solche Beschriftung nicht aus, ganz abgesehen von der Schwierigkeit, diese vor Ort auf einer geraden Linie und blasenfrei aufzukleben. Und ein Blick ins sonst umfassende Angebot des Versandhandels hilft hier auch nicht weiter. Fündig wurde BOATWORLD.CH im Zusammenhang mit einem Auftrag zur Beschriftung von Smarts zu Werbezwecken durch die Frontwork AG in Wallisellen. Obwohl die Beschriftung von Booten eher zu den seltenen Aufträgen gehört, wurde die Bestellung (Schriftzug "Albatros") sehr speditiv und professionell abgewickelt. Ein Telefongespräch, verschiedene Schriftmuster, "Gut zum Druck" und Montageanleitung per E-Mail, montagefertig applizierte Schriftzüge und Rakel per Post. Die Montage kann problemlos selber vorgenommen werden und ist in wenigen Minuten erledigt. Das Resultat lässt sich sehen: Ein hochwertiger Schriftzug, ganz nach Ihren Vorstellungen.
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BOATWORLD.CH
2020 BOATWORLD.CH by JC Jenzer Consuling

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Gerade beim Gebrauchtbootkauf kann es vorkommen, dass zwar das Boot den Vorstellungen entspricht, aber der vom Vorbesitzer gewählte Bootsname nicht gefällt. Passagierschiffe müssen in der Schweiz einen Namen tragen, welcher im entsprechenden Binnenschifffahrtsregister eingetragen wird. Für Boote und Yachten hingegen, wird von den kantonalen Schifffahrtsämtern ein Kontrollschild als offizielle Registernummer vergeben. Eine Namensgebungspflicht entfällt, und einer allfälligen Namensänderung steht zumindest aus rechtlicher Sicht nichts im Weg, wobei es bei der Wahl des (neuen) Namens weder Regeln noch Einschränkungen gibt. Allerdings wird die Seefahrt und Segeln bis heute von alten Bräuchen geprägt, die Ihren Ursprung oft in der Angst der Menschen vor dem Meer haben. Davon zeugen auch zahlreiche Beiträge in einschlägigen Foren, welche von einer Umbenennung eines Bootes abraten, da dies Unglück bringen soll. Und wenn schon, müssten dabei spezielle Rituale befolgt werden. Dass umbenannte Schiffe in der Vergangenheit eher Gefahr liefen, in Schwierigkeiten zu geraten und damit diesen Aberglauben nährten ist wohl auch in der Tatsache begründet, dass das Schiff zum Zeitpunkt des Eignerwechsels und der folgenden Umbenennung bereits ein gewisses Alter mit entsprechender Materialabnützung erreicht hat, und zudem der neue Kapitän / die Mannschaft mit dessen Eigenheiten zu Beginn noch wenig vertraut waren. Gerade In der kommerziellen Schifffahrt ist es heutzutage jedoch weit verbreitet, Schiffe nach einem Eignerwechsel umzubenennen. Und auch Freizeitkapitäne nennen ihr neues gebrauchtes Boot häufig um, wenn sie keinen Bezug zum Namen haben, während die Traditionalisten unter Ihnen am ursprünglichen Namen festhalten und höchstens dessen Schriftzug erneuern. Doch auch für die Schiffstaufe gibt es altüberlieferte Rituale und ein bekanntes Beispiel, was passieren kann, wenn man diese nicht einhält: ES wurde nicht für nötig gehalten, die sowieso “praktisch unsinkbare“ „Titanic“ zu taufen. Ihr Schicksal ist bekannt. Die Schiffstaufe ist ein feierlicher Akt. Bereits seit dem vierten Jahrhundert vor Christus gibt es Schiffstaufen. Damals galten diese als Besänftigungsmittel der Götter mit dem Ziel, dass die Schiffe während der Seereise unversehrt blieben. Beim Taufakt wird dem Schiff sein Name verliehen und in großen Teilen der Welt eine Flasche Sekt oder Champagner – als eine Art moderne „Opfergabe“ am Schiffsrumpf zerschlagen. Es spricht nichts dagegen, an einer allenfalls auch abgewandelten Zeremonie bei der Umbenennung eines Motor- oder Segelbootes festzuhalten, denn dieser Zeitpunkt markiert einen Neubeginn für das Boot und dessen Eigner mit hoffentlich vielen schönen und entspannenden Momenten auf dem Wasser.

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Wer den Namen des eigenen Bootes auf dem Rumpf anbringen möchte, stösst schnell auf ein Problem: Wo kriegt man die Buchstaben her?. Zwar gibt es im Hobbymarkt Klebebuchstaben verschiedener Grösse, doch wirklich toll sieht eine solche Beschriftung nicht aus, ganz abgesehen von der Schwierigkeit, diese vor Ort auf einer geraden Linie und blasenfrei aufzukleben. Und ein Blick ins sonst umfassende Angebot des Versandhandels hilft hier auch nicht weiter. Fündig wurde BOATWORLD.CH im Zusammenhang mit einem Auftrag zur Beschriftung von Smarts zu Werbezwecken durch die Frontwork AG in Wallisellen. Obwohl die Beschriftung von Booten eher zu den seltenen Aufträgen gehört, wurde die Bestellung (Schriftzug "Albatros") sehr speditiv und professionell abgewickelt. Ein Telefongespräch, verschiedene Schriftmuster, "Gut zum Druck" und Montageanleitung per E-Mail, montagefertig applizierte Schriftzüge und Rakel per Post. Die Montage kann problemlos selber vorgenommen werden und ist in wenigen Minuten erledigt. Das Resultat lässt sich sehen: Ein hochwertiger Schriftzug, ganz nach Ihren Vorstellungen.
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